Seit 01.01.2016: Verbesserte Förderungsbedingungen durch eine neue Förderrichtlinie zum MAP

Wärmepumpe Gasheizung Ölheizung

Am 1. Januar 2016 startet das Bundeswirtschaftsministerium das neue Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) mit den Förderkomponenten "Heizungs- und Lüftungspaket". Ziel ist es, mit dem APEE neue Innovations- und Investitionsimpulse für die Wärmewende im Heizungskeller zu setzen. Hierfür stehen im APEE insgesamt 165 Millionen Euro pro Jahr über 3 Jahre für Zinsverbilligungen und Zinszuschüsse zur Verfügung.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hierzu: "Mit dem Heizungs- und Lüftungspaket geben wir den Startschuss für eine umfassende Modernisierungsoffensive im Heizungskeller. Wir wollen mit neuen Investitionsanreizen umfassende Modernisierungen spürbar beschleunigen und so weitere Energie- und Kosteneinsparungen sowie eine deutliche Reduktion von CO2-Emissionen erreichen."

Die im Rahmen des KFW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ eingeführte Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen wird ab dem 1. Januar 2016 auch bei Anlagen, welche durch das MAP gefördert werden, umgesetzt. Die neue Richtlinie zur Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien wurde am 30. Dezember 2015 veröffentlicht.

Hierin heißt es: Wer seine veraltete ineffiziente Heizung durch eine Biomasseanlage bzw. Wärmepumpe ersetzt oder durch Einbindung einer heizungsunterstützenden Solarthermieanlage seine Heizung modernisiert und sein gesamtes Heizungssystem durch Verbesserung der Energieeffizienz optimiert, erhält einen Zusatzbonus von 20 % der Förderung nach dem Marktanreizprogramm. Weiterhin wird ein einmaliger Investitionszuschuss von 600,- Euro für die notwendigen Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz gewährt.

Die zu ersetzende Heizungsanlage muss nachstehende Kriterien erfüllen:

• Betrieb auf Basis fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl);

• keine Nutzung der Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie;

• es liegt kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Bei der Optimierung der gesamten Heizungsanlage müssen folgende Schritte durchgeführt werden: • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. nach DIN EN 15378),

• Durchführung des hydraulischen Abgleichs und

• Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem (z. B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumregler).

Weitere und nähere Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie unter http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=747546.html, www.bmwi.de/go/gebaeudeeffizienz, www.kfw.de  und www.bafa.de.

(Quelle: BDH)

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