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Spitzenplatz für Erdgas-Brennwerttechnik

02.05.10 14:35

Die Erdgas-Brennwerttechnik gehört zu den Gewinnern im deutschen Wärmemarkt. Das geht aus den Marktdaten für das Jahr 2009 hervor, die der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) Anfang 2010 vorgestellt hat.

Demnach stiegen die Absatzzahlen 2009 gegenüber dem Vorjahr um 7%, während der Heizungsmarkt nur um 3% wuchs. Mit einem Anteil von mehr als 50% hat die Erdgas-Brennwerttechnik im Vergleich der Wärmeerzeuger ihren Spitzenplatz weiter ausgebaut.

Mit Erdgas-Brennwerttechnik lassen sich laut Modernisierungskompass die CO2-Emissionen am günstigsten senken. Hausbesitzer müssen demnach bei dieser Heizanlage nur 0,94 € investieren, um ein Kilogramm CO2 im Jahr einzusparen. Damit liegen sie deutlich unter dem Durchschnitt von 1,60 €.

Wie können Verbraucher bei der energetischen Sanierung mit möglichst geringen Investitionen ihre Heizkosten senken und das Klima schonen? Mit dieser Frage befasst sich die Studie "IEU-Modernisierungskompass", die die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) und das Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG) jetzt vorgelegt haben.

Neben den ökologischen sprechen laut IEU natürlich auch wirtschaftliche Vorteile für den Anlagentausch. Denn eine Heizungsmodernisierung mache sich deutlich schneller bezahlt als eine bauliche Sanierung. Während sich die Gebäudedämmung erst nach rund 43 Jahren rechne, seien die Kosten für den Tausch eines alten Öl-Standardkessels gegen eine neue Erdgas-Brennwertheizung schon nach gut 8 Jahren ausgeglichen. Wechselt der Hausbesitzer von einem Erdgas-Niedertem-peraturkessel zur Erdgas-Brennwerttechnik, sollen sich die Anschaffungskosten sogar bereits nach weniger als 5 Jahren auszahlen.

(Quelle: www.baulinks.de)