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15.08.2012 Verbesserte Förderkonditionen bei der Förderung erneuerbarer Energien aus dem Marktanreizprogramm.

Seit dem 01.09.2011 (Antragseingang beim BAFA) sind effiziente Wärmepumpen und Biomasseanlagen nur dann förderfähig, wenn mindestens eine Umwälzpumpe der Effizienzklasse A im Heizkreis eingebunden ist. Ausgenommen von dieser Regelung sind Pelletöfen mit Wassertasche. Zudem ist die Einbindung einer Umwälzpumpe der Effizienzklasse A seit dem 01.09.2011 zusätzliche Voraussetzung für die Gewährung des Kesseltauschbonus. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der Rechnung (in Kopie).

Am 31. Dezember 2011 sind neue Förderrichtlinien für das Marktanreizprogramm in Kraft getreten. Die wesentlichen Änderungen in den neuen Förderrichtlinien können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung Förderung von 90 Euro/m² (Seit dem 15.08.2012 jedoch mind. 1.500 Euro pro Anlage).
  • Der Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe oder Solarthermie plus Biomasse beträgt 500 Euro.
  • Kesseltauschbonus (Bonus für den zusätzlichen Austausch eines alten Heizkessels ohne Brennwertnutzung gegen einen neuen Brennwertkessel) von 500 Euro (Seit dem 15.08.2012 ist ein hydraulischer Abgleich notwendig).
  • Die Basisförderung beträgt für elektrisch betriebene Luft/Wasser- Wärmepumpen pauschal 1.300 Euro (1.800 Euro mit Pufferspeicher mit mind. 30 L/kW) je Anlage bei einer Nennwärmeleistung bis 20 kW.

Es werden nur Anlagen im Gebäudebestand gefördert. Ausnahme sind Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme, die auch weiterhin in Neubauten förderfähig sind. Solarkollektoranlagen, die der ausschließlichen Warmwasserbereitung dienen, werden nicht mehr gefördert. Die Errichtung einer Solarkollektoranlage zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung in einem besonders effizient gedämmten Gebäude kann zusätzlich mit dem Effizienzbonus gefördert werden.


23.04.2012: Staatliche Fördergelder für Wärmepumpen jetzt online beim BAFA beantragen

Hausbesitzer, die eine alte Heizung durch eine neue, effiziente Wärmepumpe ersetzen, können jetzt schnell und bequem staatliche Fördergelder erhalten.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat hierzu sein Service-Angebot verbessert und bietet ab sofort die Möglichkeit, Anträge elektronisch zu stellen.

Der Vorteil des elektronischen Formulars liegt darin, dass der Kunde sicher durch die Antragstellung geführt wird und seine Angaben sofort auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft werden. Dadurch ist gewährleistet, dass alle für die Antragsbearbeitung wichtigen Informationen übermittelt werden. Rückfragen des BAFA können vermieden und die Bearbeitungszeiten erheblich verkürzt werden.

So wird der Online-Antrag gestellt:

  1. Nach der Inbetriebnahme der Wärmepumpe das Antragsformular direkt am PC unter www.bafa.de > Energie > Erneuerbare Energien > Wärmepumpen ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben
  2. Das mit dem Antrag ausgedruckte Formular für die sogenannte „Fachunternehmererklärung“ vom Heizungsbauer ausfüllen lassen
  3. Den Antrag gemeinsam mit der vollständigen Fachunternehmererklärung sowie der detaillierten Rechung für die Installation der Wärmepumpe an das BAFA senden.

Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn alle Fördervoraussetzungen des sogenannten Marktanreizprogramms erfüllt sind.

Das Marktanreizprogramm sieht für die Umstellung einer alten Heizung auf eine Wärmepumpe attraktive Zuschüsse vor. Beispielsweise erhält man für die Errichtung einer Sole/Wasser- oder einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe mit 10 Kilowatt eine Förderung von 2.400 Euro. Wenn die Anlage zudem mit einer solarthermischen Anlage kombiniert wird, erhöht sich der Förderbetrag auf 2.900 Euro. Für effiziente Luft/Wasser-Wärmepumpen gibt es je nach Leistung einen Pauschalbetrag von 1.300 Euro bzw. 1.600 Euro. Auch hier wird ein Bonus von 500 Euro bei Kombination mit einer förderfähigen thermischen Solaranlage gezahlt. Dank staatlicher Förderung wird somit eine Wärmepumpe schnell zu einer lohnenden Investition, mit der man einen wichtigen Beitrag für die Umwelt leistet.

Nach dem Marktanreizprogramm gibt es außerdem Zuschüsse für solarthermische Anlagen und Biomasseanlagen. Hierfür können die Anträge bereits seit einiger Zeit online beim BAFA gestellt werden.

(Quelle Bafa, www.bafa.de)


Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BAFA unter
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/index.html

 

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referate 433/434/435
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-625
Telefax: 06196 908-800